Künstler

2. Markgräfler Liedernacht 2017 mit

Pippo Pollina

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Pippo Pollina wird 1963 in Palermo in eine bürgerliche Familie bäuerlicher Herkunft hineingeboren. Er wächst in der sizilianischen Hauptstadt auf, wo er in den achtziger Jahren auch die juridische Fakultät und das Konservatorium “Amici della Musica” für das Studium der klassischen Gitarre sowie der Musiktheorie besucht.

Bereits zu dieser Zeit ist er sehr engagiert in der noch jungen Antimafiabewegung und arbeitet für die catanesische Monatszeitschrift “I Siciliani”. Mit der Ermordung von Giuseppe Fava durch die Mafia zieht sich der junge Sizilianer jedoch aus der Zeitungsredaktion zurück. Gemeinsam mit Freunden gründet er die Band “Agricantus”, mit der er bis zum Jahr 1985 in sechs Jahren intensiver Konzerttätigkeit in und außerhalb Italiens spielt. Außerdem halten die Musiker in Mittel- und Oberschulen Siziliens Seminare ab und diskutieren dabei unter anderem über die Mafia und damit verbundene Probleme.

Im Herbst 1985 verlässt Pippo Pollina schließlich Italien und begibt sich auf eine Reise, deren Ziel er vorher nicht näher bestimmt hat. Erst nach drei Jahren, in denen er als Straßenmusiker durch die Welt gereist ist, lässt sich der junge Musiker in der Schweiz nieder, wo er mittlerweile seit über 20 Jahren in Zürich lebt.

Eine Sammlung von mehr als 200 Liedern, aufgenommen auf nunmehr stolzen 19 Alben, mehr als 4000 Konzerte in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Benelux-Staaten, Frankreich, Ägypten und den USA sowie die Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Künstlern – darunter Franco Battiato, Inti-Illimani, Georges Moustaki, Nada, Charlie Mariano, Konstantin Wecker, Linard Bardill, Patent Ochsner, Schmidbauer & Kälberer, Giorgio Conte etc. – machen aus Pippo Pollina einen Künstler, der sich sowohl künstlerisch als auch in seinem Schaffen ständig in Bewegung befindet.

Mehrfache Auszeichnungen durch bedeutende Musikwettbewerbe in Italien und anderen Ländern bestätigen den Künstler als einen der wichtigsten zeitgenössischen Vertreter des modernen italienischen Autorenliedes.

Pippo Pollina lebt mit seiner Frau Christina und seinen Kindern Julian und Madlaina in Zürich.

Video zum neuen Song: „Il sole che verra“

Hier ein Youtube Video mit Konstantin Wecker:

www.pippo pollina

Cynthia Nickschas

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Es sind gerade mal über zwei Jahre her, als Cynthia Nickschas’ erste CD “Kopfregal” im September 2014 auf Konstantin Weckers Label Sturm & Klang veröffentlicht wurde. In einem groovigen Mix aus Blues, Folk und Soul mit punkigen Untertönen, prangert Cynthia Verdummung, Geldgier und Leistungsdruck einer scheinbar immer gleichgültiger werdenden Gesellschaft im selben Maße an, wie sie leidenschaftlich mehr Liebe, Toleranz, Spaß und Freiheit fordert. Und das mit einer kraftvollen Stimme, die nicht selten an Janis Joplin erinnert: mal rauh und kratzig-laut, mal sanft und nachdenklich. Seit der CD-Veröffentlichung hat die 28-jährige Powerfrau einen kometenhaften Aufstieg in Deutschlands Liedermacherszene hingelegt – ohne Ende in Sicht, im Gegenteil! In über hundert Auftritten und Konzerten begeisterte sie seitdem das Publikum. Ein Highlight natürlich der Support für ihren Mentor und Altmeister Konstantin Wecker bei seinen “Ohne Warum” und “40 Jahre Wahnsinn”-Touren. Zusammen mit Liedermacher Felix Meyer rockte Cynthia genauso die Bühne wie mit ihrer eigenen Band, Cynthia Nickschas & Friends – bestehend aus zweiter Gitarre (Stefan „Doc“ Janzik), Akustikbass (Christoph Wegener) und Cajón, bzw. Schlagzeug (Mario Hühn) und Saxophon (Christian „Zet“ Zerban). Zahlreiche TV-, Radio- und Festivalauftritte (wie der ARD/3Sat Labelabend „Sturm und Klang“, einer Doku über Cynthia, sowie das BR-Konzert „Songs an einem Sommerabend“) vergrößerten ihre Fanbase zusätzlich, die weiter stetig anwächst. Auch 2016 geht es für Cynthia nonstop weiter. Deutschlandweit sind Dutzende von Konzerten geplant: ab Januar bis Anfang Februar (und wieder ab Mitte Mai) mit eigener Band und von Februar bis Anfang Mai wieder zusammen mit Konstantin Wecker (“Ohne Warum”). Und das ist noch lange nicht alles. Man darf gespannt sein wie es mit einem Ausnahmetalent wie Cynthia weitergeht… Stay tuned!

Cynthia´s Konzert live im Deutschlandfunk

www.Cynthia Nickschas

Lukas Meister

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Denn das Leben ist voller absurder Situationen – meistens kann man daran nicht viel ändern, aber selten hat Aussichtslosigkeit so viel Spaß gemacht. Der Exilfreiburger und Wahlberliner bettet Lebensfreude und Melancholie in warme Klänge und erzählt dabei von Momenten, die jeder kennt, mit Worten, die einem so nicht eingefallen wären. Inspiriert ist diese Musik vom Alltäglichen, von den Verlorenheitsgefühlen einer Generation und von der Liebe zur Sprache. Wer hier keinen Ohrwurm bekommt, hat vermutlich keine Ohren.

Mit seinem neuen Album „Gold-Zeit-Raketen“ reiht er sich in die führende Riege deutscher Singer-Songwriter ein. – BR 2.  Diese poppige Version von ClickClickDecker mit nachvollziehbareren Texten ist wunderbar uneitle Singer/Songwriter-Kunst, und die Textzeile »Sag, worüber willst du reden, wohin willst du mit mir gehen? St. Pauli führt zur Halbzeit durch ein Tor von Werder Bremen« werde ich sicher so schnell nicht wieder los. – Intro Er ist kein Hannes Wader, kein Reinhard Mey. Warum auch? Die gibt’s ja schon. Eher so der Farin Urlaub ohne Verzerrer. – Amusio

Das neueste Video von Lukas auf you tube:

www.Lukas Meister

Christine Schmid

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Mal kokett, mal melancholisch, mal lässig, mal kritisch zeigt sie uns die verschiedenen Facetten der Liebe in der Sprache der Musik. In Begleitung ihres geliebten Akkordeons spielt und singt die klassisch ausgebildete Sängerin französische, deutsche und italienische Chansons, Lieder und Tangos von Edith Piaf über Marlene Dietrich, Zarah Leander, Helen Vita u.a.
Die Künstlerin ist Preisträgerin des deutsch-französischen Chansonpreise und spielt seit ihrem 3. Lebensjahr Akkordeon. Sie studierte am Hohner Konservatorium in Trossingen moderne Akkordeon-Stilistik und im Bereich Gesang absolvierte die Sopranistin die Opern-Werkstatt am Konservatorium in Basel. Christine Schmid ist sowohl in der Klassik als auch in der U-Musik zuhause. Auf ihrem Akkordeon spielt Christine Schmid stilsicher arrangiert und setzt mit ihrer Stimme die richtigen Akzente.

www.christine-schmid

WoGer & Freunde

Seit Mai 2015 singt  der Markgräfler Liedermacher Wolfgang Gerbig seine eigenen Songs auf der Bühne. Über 40 Konzerte in Kneipen, in Sälen, auf Demos, auf Strassenfesten, in Cafes und vielen anderen Auftrittsorten haben  er und seine Freunde Dirk Herzig am Klavier, Akkordeon und Gesang und Martin Hess am Kontrabass seitdem gespielt. Die Publikumsresonanz war sehr unterschiedlich. So haben sie zum Beispiel bei der „Nacht der Lieder“ im Ruhrgebiet vor über 200 begeisterten Zuhörern, bei der „Markgräfler Zelt Lieder Nacht“ vor 350 Zuhörern aber in mancher Kneipe auch mal vor nur 20 Interessierten gespielt. Egal, vor wieviel Zuhörern er  singt und spielt. Es hat allen immer sehr viel Spaß gemacht und WoGer hat über den Inhalt seiner Lieder  fruchtbare Gespräche und neue Kontakte gefunden. Sein erstes Programm „Warum warten“ wird nun durch viele neue Lieder, die sich auch an die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse anlehnen, erweitert, so dass ein komplett neues Programm entstanden ist.

„Wie ein neues Lied in Trouba Dur“ ist eine Hommage an die Meinungsfreiheit. Durch die momentane rechtspopulistische Orientierung der Menschen in Europa und auch in den USA, bekommt die Meinungsfreiheit weltweit wieder eine große Bedeutung. Das Programm ist eine zweistündige Mischung aus alten und neuen Songs zum Beispiel zur Flüchtlingsfrage oder zur Zivilcourage. Mit „Heute Abend hier im Markgräflerland“, der Region, in der WoGer lebt und arbeitet, wird mit aktuellen Liedern eine der schönsten Landschaften Deutschlands sowohl humorvoll, kritisch aber auch geschichtlich bearbeitet. Lieder wie „Irgendwann ist es Zeit“ beschreiben seine Wahrnehmung des Zeitverlustes in der Lebensphase des Alterns. „Mit dem Altern wird die Zeit dann knapp, wenn ich Dinge, die ich mir seit langem vorgenommen habe, noch ausführen und planen will (z.B. eine neue CD aufnehmen!)“, sagt Wolfgang Gerbig von sich selbst.

Song: Wie ein neues Lied in Trouba Dur

www.woger.eu

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Künstler der 1. Markgräfler Zelt-Lieder-Nacht 2016

Erich Schmeckenbecher – Zupfgeigenhansel

Erich Schmeckenbecher

Er ist Romantiker und versteht „Romantik“ nicht als eine rein ästhetische, sondern als historische Kategorie, im Sinne von: „Sehnsucht nach einer besseren Welt“. Sein Leitgedanke: „Ein Ende der Sehnsucht ist das Ende des Lebens“.

E. Schmeckenbecher ist Musiker, Sänger, Volksliedforscher, Herausgeber von Liederbüchern, Texter, Arrangeur, Saiten-Artist, Produzent, Betreiber eines Tonstudios, Verleger und vor allem Komponist (seine Melodien zu Kramer-, Heine-, Goethe-, Schiller & Graßhoff-Gedichten, sowie seine Vertonungen von Volksliedtexten sind legendär und bestechen nach wie vor durch ihre Zeitlosigkeit und Musikalität).
Hörbeispiel auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=PYeIrXuXkAk
Homepage: Erich Schmeckenbecher

Jan Degenhardt

Jan Degenhardt

Jan Degenhardt wurde 1962 als Sohn des Liedermachers Franz Josef Degenhardt und der Historikerin Margarete Degenhardt geboren.
1999 veröffentlichte er seine  erste CD "Aufbruch".
 In der kam er in die Liederbestenliste des SFB mit dem Titel "Aufbruch". Im Jahr 2000 erreichte er den 2. Platz beim Deutschen Folk-Förderpreis. In den nächsten 2 Jahren spielte er viele Konzerte und präsentatierte seine CD "Aufbruch".
 2003 brachte der dann die zweite CD "Stimmen hinter`m Spiegel im Sommer" heraus. 2004 landetet er mit dem Titel "Marathon Berlin" auf der SWR Liederbestenliste.
 2005-2010 trat er in ganz Deutschland auf.  Im Februar 2011 kam dann die Veröffentlichung seiner dritten CD "Schamlos" Die CD wurde im Juni 2011 zur "CD des Monats der Liederbestenliste" gekürt.  Der Song "Demokratie" kam auf Platz 2 der Liederbestenliste. Seine CD "Schamlos" wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Herbst diesen Jahres erscheint seine neue und 4. CD "In scha´a llah".

Homepage: Jan Degenhardt

Katja Werker

Katja Werker

Aus einfachen Verhältnissen des Ruhrgebietes stammend, brachte sich Katja schon als Jugendliche selbst das Gitarre spielen bei und begann, eigene Songs zu schreiben. Schnell stellten sich erste Erfolge ein: Als Geheimtip ihrer Heimatstadt Essen gewann sie mit lokalen Bands aber auch als Solokünstlerin etliche Wettbewerbe und konnte so erste Titel für die dazugehörigen Sampler in Tonstudios aufnehmen.

Homepage: Katja Maria Werker

Rene Egles

René Egles

René Egles zeugt von dem Reichtum und Tiefe der elsässischen Kultur, der Abend mit ihm wird Ihnen unvergesslich bleiben

Hörbeispiel auf youtube: Summerlied https://www.youtube.com/watch?v=o8SQng6EG3Q

Homepage: René Egles, Liedermacher aus dem Elsass

 

 

 


Daniel Kiefer

 

Daniel Kiefer
Daniel Kiefer
Seit vielen Jahren ist Daniel Kiefer auf den Bühnen unterwegs – an der Gitarre, am Piano, am Bass und natürlich als Sänger und Songwriter. Neben Bands und Projekten in der süddeutschen Heimat hat er erste Solo-Konzerte in Mexiko gegeben und viele Monate als Straßenmusiker in Neuseeland verbracht.

Homepage:  Daniel Kiefer

 

Karl David & Martin Lutz

Karl & Martin

Bereits in den 1980er Jahren waren Karl David und Martin Lutz mit der legendären Alemannenrock-Band Hurlibue unterwegs, die mit ihrem engagierten Dialektrock eine feste Größe in der Musikszene zwischen Basel und Freiburg und darüber hinaus war. Seit einigen Jahren sind sie nun unter dem Motto „Singer/Songwriter uff badisch...“mit ihren alemannischen Liedern als Duo auf die Bühnen Südbadens zurückgekehrt.