Künstler

3. Markgräfler Zelt-Liedernacht 2018 mit:

Dominik Plangger

Der Liedermacher Dominik Plangger wurde 1980 in Südtirol geboren. Er macht seit frühester Jugend Musik, zählt unter anderem Bob Dylan, Townes Van Zandt und Arlo Guthrie, aber auch Liedermacher wie Konstantin Wecker, Hannes Wader und Reinhard Mey zu seinen Einflüssen. Er singt mit Vorliebe in deutscher Sprache und im Südtiroler Dialekt, aber auch auf Englisch und Italienisch, unter anderem politisch sehr engagierte Lieder gegen Rassismus, Faschismus, emotionale Kälte und Diskriminierung. Zugleich ist er ein Poet und Sänger, der sein Publikum sehr zu bewegen und zu berühren weiß – und das auch gerade, weil er stets authentisch bleibt.

Dominik Plangger ist ein Künstler, der etwas zu sagen hat. Ob es sich um die Gesellschaft, um Politik oder einfach um Probleme des alltäglichen Lebens handelt, stets gelingt es dem Liedermacher, seine Themen auf den Punkt zu bringen. Dominik Plangger war viele Jahre als Straßenmusiker u.a. in Irland und Kanada unterwegs, und die Erfahrungen aus jener Zeit sind bei seinen Liveauftritten noch immer zu hören. Seine Texte sind kritisch: “Sie lügen immer noch und halten uns dumm, so manche Heuchler, die uns verwalten, sie faseln von Podesten mit schüttergrauem Haar, es sind immer noch die Gleichen, die Alten”, heißt es in einem seiner Songs “Da rührt sich was in mir”. Er will mit seiner Musik aber niemanden belehren. “Es gibt Dinge, die mich stören, und darüber singe ich einfach.”, sagt er.

In Deutschland wurde der Musiker mit der überragenden Stimme und dem grandiosen Gitarrenspiel unter anderem durch seine Auftritte bei ‚Songs an einem Sommerabend’ in Kloster Banz bekannt, wo er im Juli 2014 zum fünften Mal dabei war. Er wohnt in Wien und in Innsbruck, verbringt die Sommer meistens als Hirte auf Südtiroler und Schweizer Almen und tourt als Musiker nicht nur durch seine Südtiroler Heimat und Österreich, sondern durch den ganzen deutschsprachigen Raum, und ist auch verstärkt in Deutschland zu hören.

Homepage Dominik Plangger

Oliver Scheidies

Gefühlvoll, witzig, frech und geistreich sind die Songs von Scheidies. Die Kapelle für alle Fälle und Scheidies verlieren auf gezügelte Weise die Kontrolle und feiern mit dem Publikum das „Endlich mal schön!“
Der songschreibende Sänger Oliver Scheidies macht aus einem Liederabend kurzerhand ein ausgesprochen unterhaltsames Musiktheater. Da gibt es zum Beispiel die Parodie als „Udo Hindenberg“ auf das kultige Original, welche verblüffend eng an dessen schnoddriger Diktion und urkomisch ist. Als Entertainer überzeugt Scheidies, wenn er zusammen mit dem Publikum das satirische Lied „Groovezeit“ intoniert und daß er auch Improvisationstalent hat, zeigt Scheidies mit einem minutenlangen Song, den er spontan aus drei vom Publikum genannten Begriffen drechselt. Ein musikalisches Fest mit humorvollem Tiefgang ist garantiert.

Homepage Oliver Scheidies

Florijan van der Holz

Wenn man genau hinschaut, liegen sie überall, diese Mosaiksteinchen. Warten, dass man sie aufliest. Einmal mitgenommen, bleiben sie nicht wie sie sind, verändern ihre Form, wandeln sich. Florijan van der Holz ist ein Suchender, stetig Ausschau haltend nach diesen besonderen Kleinoden. Das Ergebnis trägt er mit sich: Zauberhafte musikalische Collagen, in denen er Geschichten und Momentaufnahmen des menschlichen Lebens miteinander verquickt. Dabei scheut er sich nicht: Gewappnet einzig mit seiner Fantasie, verlässt er bereits ausgetretene Pfade und lässt Melancholie zu Glück reifen. Schafft es Kraft seiner Musik, der Realität zu entfliehen und seine Zuhörer in seine ihm ureigenste Welt zu entführen. Zwischen leisen Tönen und rhythmischen Akkorden bewegt sich der unscheinbare Barde, manchmal ruppig und ungehobelt, dann wieder zerbrechlich, doch alles in allem fließend. Alles in der Gewissheit, dass es das Gute im Leben gibt.

Florijan van der Holz – Tiefgründige deutsche Texte, mal melancholisch ruhig, mal mitreisend. Unterlegt von multiinstrumentalen Loop Station Arrangements, schafft der sym­pa­thische Singer-Songwriter ein Erlebnis für Auge und Ohr.

Homepage Florijan van der Hoolz

Eva Sauters

Sie heißt Einfach Nur Eva, und jede Zeile ihrer Lieder tanzt. Sie könnte auch Eva Sauter heißen, zumal das ihr bürgerlicher Name ist. „Aber das klingt, als wär ich ‚eh versauter‘, und das wäre albern.“ Überhaupt: Immer diese Wortspiele! Nicht dass Eva auf sie verzichten würde. Wie gesagt, jede Zeile tanzt, und die meisten davon eng an die Worte geschmiegt. Interessante, skurrile, schräge und extrem unterhaltsame Paare bilden sich da. Welche, die sich knutschen und fighten. Welche, die Lust auf den Moment haben. Oder auf den Rhythmus, zu dem bisher noch keiner getanzt hat.

Sie heißt Einfach Nur Eva, also so wie die erste Frau der Weltgeschichte. Was konsequent ist, denn sie ist die erste Frau ihrer eigenen Welt. Einer musikalischen Welt, die als Urknall mal den Poetry-Slam hatte. Mit dem hat Eva Sauter aus Tübingen auf sich aufmerksam gemacht und erste Erfolge in der Öffentlichkeit gefeiert. Irgendwann kamen musikalische Vorbilder wie der philosophische Rapper Captain Peng und die Beatles dazu und es wurde was Neues daraus. „Ansonsten schwimm ich aber hauptsächlich in meinem eigenen Sumpf und lass mich von dem tragen, was mir so einfällt.“ Sie spielt laut und leise – warum sollte sie nicht wandelbar sein in ihrer Energie. Sie ist Sängerin und Songwriterin – warum sollte sie Fremdes covern, wenn so viel Eigenes nach draußen will.

Sie heißt Einfach Nur Eva und steht auf der Straße. Da haben die Leute ihre ersten Songs gehört. Inzwischen hört man sie aber auch drinnen. „Nach den Streetgigs kamen Leute auf mich zu und fragten: ‚Willste nicht auch bei uns spielen?'“, erzählt sie, „und dann hab ich eben bei denen gespielt.“ Neugierig ist sie. Spannend findet sie diese Zeit. Am liebsten würde sie rund um die Uhr Musik machen. Eine Lehrerin nannte sie verschroben. Andere wären beleidigt gewesen. Eva sagte: „Ah, SO nennt man das!“ Und schon ist die eigene Welt noch ein bisschen eigener.

Mehr Infos unter www.einfachnureva.de

WoGer

Seit Mai 2015 singt  der Markgräfler Liedermacher WoGer alias Wolfgang Gerbig seine eigenen Songs nach langer Abstinenz wieder auf der Bühne. Über 40 Konzerte in Kneipen, in Sälen, auf Demos, auf Strassenfesten, in Cafes und vielen anderen Auftrittsorten hat  er seitdem gespielt.

Sein aktuelles Programm „Wie ein neues Lied in Trouba Dur“ ist eine Hommage an die Meinungsfreiheit. Durch die momentane rechtspopulistische Orientierung der Menschen in Europa und auch in den USA, bekommt die Meinungsfreiheit weltweit wieder eine größere und nicht selbstverständliche Bedeutung. Das Programm besteht aus über 20 aktuellen Songs zu Themen wie zum Beispiel der Flüchtlingsfrage oder zur Zivilcourage. Mit seinem neusten Song „Singender Poet“ will WoGer seine Liebe zur Poesie und zur Musik in Einklang bringen und beschreiben. Aber auch andere Themen bearbeitet WoGer in seinen musikalischen Vorträgen. Lieder wie „Die Zeit ist ein garstig Ding“ beschreiben seine Wahrnehmung des Zeitverlustes in der Lebensphase des Alterns. „Mit dem Alter erscheint die Zeit dann knapp, wenn ich Dinge, die ich mir seit langem vorgenommen habe, noch planen und ausführen will“, sagt Wolfgang Gerbig von sich selbst. Seit 2017 wird WoGer von seinem Freiburger Musikerfreund Martin Krüger am Keyboard, Bluesharp, Harmonika und Gesang begleitet.

WoGer ist nicht nur Liedermacher, sondern organisiert und moderiert auch die Zelt-Lieder-Nacht und seit Neuesten auch eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Singende Poeten“. Ihm ist wichtig, dem interessierten Publikum junge, alte, bekannte und unbekannte Liedermacher und Songpoeten vorzustellen und damit dieses Genre in die Herzen und Köpfe der Menschen zu bringen.

Homepage von WoGer

 

 

2. Markgräfler Liedernacht 2017 mit

Pippo Pollina

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Pippo Pollina wird 1963 in Palermo in eine bürgerliche Familie bäuerlicher Herkunft hineingeboren. Er wächst in der sizilianischen Hauptstadt auf, wo er in den achtziger Jahren auch die juridische Fakultät und das Konservatorium “Amici della Musica” für das

Cynthia Nickschas

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Es sind gerade mal über zwei Jahre her, als Cynthia Nickschas’ erste CD “Kopfregal” im September 2014 auf Konstantin Weckers Label Sturm & Klang veröffentlicht wurde. In einem groovigen Mix aus Blues, Folk und Soul mit punkigen Untertönen, prangert Cynthia Verdummung, Geldgier und Leistungsdruck einer scheinbar immer gleichgültiger werdenden Gesellschaft im selben Maße an, wie sie leidenschaftlich mehr Liebe, Toleranz, Spaß und Freiheit fordert. Und das mit einer kraftvollen Stimme, die nicht selten an Janis Joplin erinnert: mal rauh und kratzig-laut, mal sanft und nachdenklich. Seit der CD-Veröffentlichung hat die 28-jährige Powerfrau einen kometenhaften Aufstieg in Deutschlands Liedermacherszene hingelegt – ohne Ende in Sicht, im Gegenteil!

Lukas Meister

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Denn das Leben ist voller absurder Situationen – meistens kann man daran nicht viel ändern, aber selten hat Aussichtslosigkeit so viel Spaß gemacht. Der Exilfreiburger und Wahlberliner bettet Lebensfreude und Melancholie in warme Klänge und erzählt dabei von Momenten, die jeder kennt, mit Worten, die einem so nicht eingefallen wären. Inspiriert ist diese Musik vom Alltäglichen, von den Verlorenheitsgefühlen einer Generation und von der Liebe zur Sprache. Wer hier keinen Ohrwurm bekommt, hat vermutlich keine Ohren.

Christine Schmid

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Mal kokett, mal melancholisch, mal lässig, mal kritisch zeigt sie uns die verschiedenen Facetten der Liebe in der Sprache der Musik. In Begleitung ihres geliebten Akkordeons spielt und singt die klassisch ausgebildete Sängerin französische, deutsche und italienische Chansons, Lieder und Tangos von Edith Piaf über Marlene Dietrich, Zarah Leander, Helen Vita u.a.

WoGer & Freunde

Seit Mai 2015 singt  der Markgräfler Liedermacher Wolfgang Gerbig seine eigenen Songs auf der Bühne. Über 40 Konzerte in Kneipen, in Sälen, auf Demos, auf Strassenfesten, in Cafes und vielen anderen Auftrittsorten haben  er und seine Freunde Dirk Herzig am Klavier, Akkordeon und Gesang und Martin Hess am Kontrabass seitdem gespielt. Die Publikumsresonanz war sehr unterschiedlich. So haben sie zum Beispiel bei der „Nacht der Lieder“ im Ruhrgebiet vor über 200 begeisterten Zuhörern, bei der „Markgräfler Zelt Lieder Nacht“ vor 350 Zuhörern aber in mancher Kneipe auch mal vor nur 20 Interessierten gespielt. Egal, vor wieviel Zuhörern er  singt und spielt. Es hat allen immer sehr viel Spaß gemacht und WoGer hat über den Inhalt seiner Lieder  fruchtbare Gespräche und neue Kontakte gefunden. Sein erstes Programm „Warum warten“ wird nun durch viele neue Lieder, die sich auch an die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse anlehnen, erweitert, so dass ein komplett neues Programm entstanden ist.

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Künstler der 1. Markgräfler Zelt-Lieder-Nacht 2016

Erich Schmeckenbecher – Zupfgeigenhansel

Erich Schmeckenbecher

Er ist Romantiker und versteht „Romantik“ nicht als eine rein ästhetische, sondern als historische Kategorie, im Sinne von: „Sehnsucht nach einer besseren Welt“. Sein Leitgedanke: „Ein Ende der Sehnsucht ist das Ende des Lebens“.

E. Schmeckenbecher ist Musiker, Sänger, Volksliedforscher, Herausgeber von Liederbüchern, Texter, Arrangeur, Saiten-Artist, Produzent, Betreiber eines Tonstudios, Verleger und vor allem Komponist (seine Melodien zu Kramer-, Heine-, Goethe-, Schiller & Graßhoff-Gedichten, sowie seine Vertonungen von Volksliedtexten sind legendär und bestechen nach wie vor durch ihre Zeitlosigkeit und Musikalität).
Hörbeispiel auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=PYeIrXuXkAk
Homepage: Erich Schmeckenbecher

Jan Degenhardt

Jan Degenhardt

Jan Degenhardt wurde 1962 als Sohn des Liedermachers Franz Josef Degenhardt und der Historikerin Margarete Degenhardt geboren.
1999 veröffentlichte er seine  erste CD "Aufbruch".
 In der kam er in die Liederbestenliste des SFB mit dem Titel "Aufbruch". Im Jahr 2000 erreichte er den 2. Platz beim Deutschen Folk-Förderpreis. In den nächsten 2 Jahren spielte er viele Konzerte und präsentatierte seine CD "Aufbruch".
 2003 brachte der dann die zweite CD "Stimmen hinter`m Spiegel im Sommer" heraus. 2004 landetet er mit dem Titel "Marathon Berlin" auf der SWR Liederbestenliste.
 2005-2010 trat er in ganz Deutschland auf.  Im Februar 2011 kam dann die Veröffentlichung seiner dritten CD "Schamlos" Die CD wurde im Juni 2011 zur "CD des Monats der Liederbestenliste" gekürt.  Der Song "Demokratie" kam auf Platz 2 der Liederbestenliste. Seine CD "Schamlos" wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Herbst diesen Jahres erscheint seine neue und 4. CD "In scha´a llah".

Homepage: Jan Degenhardt

Katja Werker

Katja Werker

Aus einfachen Verhältnissen des Ruhrgebietes stammend, brachte sich Katja schon als Jugendliche selbst das Gitarre spielen bei und begann, eigene Songs zu schreiben. Schnell stellten sich erste Erfolge ein: Als Geheimtip ihrer Heimatstadt Essen gewann sie mit lokalen Bands aber auch als Solokünstlerin etliche Wettbewerbe und konnte so erste Titel für die dazugehörigen Sampler in Tonstudios aufnehmen.

Homepage: Katja Maria Werker

Rene Egles

René Egles

René Egles zeugt von dem Reichtum und Tiefe der elsässischen Kultur, der Abend mit ihm wird Ihnen unvergesslich bleiben

Hörbeispiel auf youtube: Summerlied https://www.youtube.com/watch?v=o8SQng6EG3Q

Homepage: René Egles, Liedermacher aus dem Elsass

 

 

 


Daniel Kiefer

 

Daniel Kiefer
Daniel Kiefer
Seit vielen Jahren ist Daniel Kiefer auf den Bühnen unterwegs – an der Gitarre, am Piano, am Bass und natürlich als Sänger und Songwriter. Neben Bands und Projekten in der süddeutschen Heimat hat er erste Solo-Konzerte in Mexiko gegeben und viele Monate als Straßenmusiker in Neuseeland verbracht.

Homepage:  Daniel Kiefer

 

Karl David & Martin Lutz

Karl & Martin

Bereits in den 1980er Jahren waren Karl David und Martin Lutz mit der legendären Alemannenrock-Band Hurlibue unterwegs, die mit ihrem engagierten Dialektrock eine feste Größe in der Musikszene zwischen Basel und Freiburg und darüber hinaus war. Seit einigen Jahren sind sie nun unter dem Motto „Singer/Songwriter uff badisch...“mit ihren alemannischen Liedern als Duo auf die Bühnen Südbadens zurückgekehrt.